Classic Rock & Pop
35 - 030299
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Memphis In Manhattan

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Summary

ROCKING LIKE IT USED TO BE:

Das ansonsten für Hifi-Einspielungen bekannte Label Chesky

hat ihr Aufnahme-Prinzip erstmals dem Rock’n’Roll geöffnet. Das dreigliedrige

Prinzip ist simpel: Ein einziges Mikro - eine Kirche als Studio -

One-Take-Aufnahmen. Was bei Jazz und Weltmusik zu sensiblem Schönklang führt,

lässt es bei Memphis In Manhattan krachen ! So klang der Rock’n’Roll der

Fünfziger. So klingt er heute nur bei Billy Burnette. Authentisch bis ins

Mark, tatsächlich dank nur EINEM Mikro!

Wer in die Familie Burnette hineingeboren wurde,

verfügt automatisch über genügend Rockabilly-Gene. Und die führten den Sohn des

großen Dorsey Burnette folgerichtig ins Musikbusiness. Aufgewachsen in Memphis,

wo er seine ersten blue suede shoes im Umfeld der Beale Street verpasst bekam.

Mit Pomade im Haar und Elvis im Herzen ging der kleine Billy schon mit 13

auf seine erste Tournee, damals noch mit Brenda Lee. Heute kann er auf aktuelle

Tourneen mit John Fogerty oder Bob Dylan, zahlreiche Alben, noch mehr Songs, die

er u. a. für Roy Orbison, Faith Hill, Ray Charles und Tammy Wynette geschrieben

hat, und last but not least auf seine langjährige Mitgliedschaft bei Fleetwood

Mac zurückblicken.

Für sein neues Opus hat Billy seine Heimatstadt

Memphis kurzerhand ins quirlige Manhattan verlegt. Ich liebe New York nicht

zuletzt wegen der Energie der Stadt und seiner Menschen, erklärt Billy

Burnette, der auf Einladung von Norman und David Chesky das Album Memphis

In Manhattan in der Saint Peters Church in Chelsea/Manhattan aufnahm. Ein

optimaler Raum für Billy Burnette, der für sein erstes Live-Projekt nur

zwei Tage benötigte, bis alles unter Dach und Fach war. Mit unbändiger

Spielfreude ging der Sänger und Gitarrist mit seiner Band ans Werk, um zeitlosen

Hits, wie Ricky Nelsons „It’s Late“, dem Everly Brothers Evergreen „Bye Bye

Love“ oder Elvis Presley’s „Big Hunk Of Love“ eine neue Entsprechung zu gehen.

Memphis-Rockabilly dominiert das Geschehen vor dem Altar der

St. Peters Church, das nur durch den New Orleans Mix im Dylan-Cover „Everything

Is Broken“ aufgelockert wird. Der rollig stampfende Delta-Blues, der dank des

unprätentiösen Spiels des Leadgitarristen Kenny Vaughan ein Gefühl von

Leichtigkeit erzeugt, wirkt denn auch nicht als Fremdkörper, ebenso wenig wie

seine Uptempo-Version von Peter Green’s „Oh Well“. Eingerahmt von einer

schnörkellos agierenden Rhythmus-Crew, bestehend aus David Roe (Bass) und

George Ricell (Drums) sowie dem oben genannten Kenny Vaughan,

lässt Billy Burnette auf seinem neuerlichen Weg zur Rockabilly- und

R&B-Seligkeit nichts anbrennen, die sich exemplarisch in der von melancholischer

Schwere getragenen Ballade „Faded Love“ und der Uptempo-Nummer „Can’t Wait To

Get Back Home“ manifestiert.

Man hört förmlich die Freude heraus, die Billy bei den

von David Chesky produzierten Songs hatte. Das Album ist die Basis dessen,

was ich auch live spiele und singe“, erklärt Billy, der sich dabei

mehrheitlich aus seinem eigenen und dem Fundus seines Vaters und seines Onkels

Johnny bedient. Und zurück zu den guten alten Tugenden des Rock’n’Roll geht das

ganze Album, das Instrumentarium und das Spiel von Billy Burnette und

seiner Band, die sich unter exzellenten Aufnahmebedingungen einmal von Memphis

nach Manhattan und zurück spielen. Live zu spielen setzt in dir eine

ungeahnte Energie frei, weil du weißt du musst jetzt alles geben,

konstatiert Billy Burnette, der zweifellos als einer der vielseitigsten

und vitalsten Rock’n’Roller unserer Tage gilt.

Title
  • Memphis Blues
  • My Love Will Not Change
  • Everything Is Broken
  • Oh Well
  • Big Hunk Of Love
  • Faded Love
  • Get Back Home
  • It's Late
  • Tryin' To Get Away
  • Tear It Up
  • By By Love