Blues
35 - 0621092
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Kentucky Fried Blues - Live

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Summary

Seit seiner Rückkehr in die USA Ende der 90er tourte der

früher in Paris wohnhafte Bernard Allison bis zum Jahr 2003 fast

ununterbrochen. Das Ziel: eine amerikanische Fangemeinde aufzubauen, die so groß

ist wie seine europäische. Mit seiner energiegeladenen Show tritt er in kleinen

Clubs und bei großen Festivals auf und gelegentlich sogar als Vorband für

Künstler wie George Thorogood und Jonny Lang. Aber letztendlich

ist es unwichtig, wo er die Bühne betritt und wie lang er spielt (seine eigenen

Konzerte dauern in der Regel zweieinhalb Stunden). Seine Einstellung bleibt

unverändert: „Mir ist es egal, ob Michael Jackson oder die Rolling Stones

nach mir auf der Bühne stehen. Wenn du Bernard Allison den Job gibst, dann

kriegst du eine Bernard Allison-Show. Ich halte mich nicht zurück.“

Kentucky Fried Blues - aufgenommen 1999 beim W.C. Handy Festival in

Henderson/Kentucky - ist ein Beleg dafür. Allison zeigt sich in

aggressiver Spiellaune und beweist einmal mehr, wie stolz er auf seine Herkunft

ist. Die ersten beiden Songs auf der CD - das Instrumental „Buzz Me

gefolgt von der wuchtigen Funk-Nummer „Going Down“ - lassen dem

Hörer kaum Zeit, Luft zu holen. Eine erste, kleine Atempause gönnt er sich auf „Bad

Love“ - einem von drei Luther Allison-Songs, die das Herzstück

des einstündigen Sets bilden. Die funkigen Titel „Life Is A Bitch

und „Midnight Creeper“ (dessen Sound an Hot Chocolate

erinnert) räumen den Bläsern viel Platz ein, um das Publikum mit ausgedehnten

Soli zu beeindrucken. Das anschließende Stück gehört Allison allein: eine

achtzehnminütige Version von Buddy Guys Slowblues-Klassiker „Leave

My Girl Alone“. Hier melden sich auch lautstark die begeisterten Fans

vor der Bühne, insbesondere während Bernards beliebtem „Wah-Wah-Gespräch“.

Wie kann man so etwas toppen? Bei der Zugabe „Good Time Woman

demonstriert Allison sein beachtliches Talent an der Slidegitarre.

Title
  • Introduction
  • Buzz Me
  • Going Down
  • Bad Love
  • Life Is A Bitch
  • Midnight Creeper
  • Leave My Girl Alone
  • Good Time Woman